Ziele setzen: Ja, Jein oder Nein? – Teil II

Bewusste und unbewusste Ziele

Brauchen wir wirklich bewusst gesetzte Ziele, um im Leben voranzukommen? Werden wir nicht ohnehin zu 95-98% – je nach Autor – vom Unterbewusstsein gesteuert? Dann ist es doch viel sinnvoller, an meinen unbewussten Zielen zu arbeiten. Oder frei formuliert nach Pareto: Konzentriere Dich auf das, was den wirklichen Effekt bringt und vernachlässige alles übrige. Also vergiss‘ die 2% des Bewusstseinskuchens, mach‘ Dich ran an die 98%!

„Okay“, frage ich mich als analytisch denkender Mensch jetzt, „und wie soll ich das so ganz praktisch gesehen angehen?“ Ziele setzen: Ja, Jein oder Nein? – Teil II weiterlesen

Ziele setzen: Ja, jein oder nein?

Es ist so sicher wie das Amen in der Kirche: Kurz vor dem Jahreswechsel kommt von überall her die Aufforderung: Setz Dir Ziele! Nur mit Zielen sei ich nicht ziellos. Denn wer ziellos ist, sei reines Treibgut, sei nicht effektiv, würde sein Leben verschenken, einfach nur ableben und so weiter. Hat was von „Und täglich grüßt das Murmeltier„: Ein Film, in dem Bill Murray in einer Zeitschleife gefangen wieder und wieder den selben Tag erlebt.

Dieser Aufforderung auszuweichen ist nahezu unmöglich. Ziele setzen: Ja, jein oder nein? weiterlesen

Genervtes Ver#Querdenken!

Antwort auf Anja Försters Kolumne „Balance nervt!“ vom 1.9.2014 in der Zeitschrift Capital (http://www.capital.de/meinungen/balance-nervt.html)

Balance nervt – Capital 2014 Anja Förster (als pdf)

Frau Förster übernimmt in ihrer Kolumne die von ihr kritisierte vermeintliche Botschaft der Werbeindustrie: „Ja, Du kannst alles haben! Alles ist möglich! Du musst nur die richtige Balance finden.“ und kommt zu dem Schluss „Balance ist ein perfides psychologisches Spiel. Denn es gibt keine perfekte Lösung. […] Unter Umständen beinhaltet das „Ja“ […] gleich mehrere Neins. […] Und das bedeutet alles, nur keine Balance.“ Dabei benennt Frau Förster die derzeit üblichen Kriterien, die für „gelungene“ Lebenswege herangezogen werden, vorgebracht an Beispielen Prominenter: Vereinbarkeit von Berufstätigkeit und Kindern, Ehe und Familie sowie wirtschaftlicher Erfolg.

Hier beginnt für mich das eigentliche psychologische Spiel, das Frau Förster auch bereitwillig mitspielt. Genervtes Ver#Querdenken! weiterlesen