Netzwerken? Update auf Version 2.0!

Wir sind viel auf Empfängen, Vorträgen und sonstigen Veranstaltungen, die Menschen weit überwiegend wegen ihrer geschäftlichen Interessen besuchen. Vielen geht es bei diesen Veranstaltungen auch eher um die programmfreien Zeiten (Pausen, Get-together & Co.), da sich hier mit anderen „netzwerken“ lässt. Stop, kurz innehalten – haben Sie sich schon mal gefragt, wie der Begriff „netzwerken“ auf Sie wirkt? Und welche Netzwerktypen man so trifft? Dann folgen Sie mir bitte. Netzwerken? Update auf Version 2.0! weiterlesen

Begriff im Fokus: Angreifbar!

Angreifbar sein, wer will das schon? Dann bin ich ja für andere Menschen greifbar, kann nicht entschlüpfen. Voraussetzung für das Greifbar-werden ist aber, dass ich mich in irgendeiner Weise positioniert habe, vor allen anderen Stellung bezogen, eine nicht-neutrale Meinung geäußert habe.

Wer tut das denn heute noch? Es gehört zum guten Ton, nicht angreifbar zu sein. Beispiel Politik: Wo gibt es denn noch klare, wirklich greifbare Positionen der Parteien, die über Allgemeinplätze hinausgehen? Noch ärger: Begriff im Fokus: Angreifbar! weiterlesen

Charlie Hebdo oder das Recht auf Meinungsfreiheit

Anhand der Pariser Geschehnisse um Charlie Hebdo und der viel beschworenen Meinungsfreiheit zeigen sich leider genau die Probleme der Worte bzw. Konzepte mit -heit und -keit, auf die ich unlängst verwies. Jeder will seine sogenannte Freiheit verteidigen. Was aber, wenn die eigene Freiheit die eines anderen berührt?

Das Thema ist nicht neu. In vergangenen Jahrhunderten hatten gesellschaftlich höher gestellte Menschen für sich die Freiheit definiert, anderen Menschen die Freiheit zu nehmen. Es nannte sich Sklavenhandel : „Ideologische Grundlage war dabei immer der Versuch, die Überlegenheit einer Gruppe gegenüber einer anderen zu beweisen.“, so Wikipedia.

Jetzt mal Hand aufs Herz: Was ist uns an diesen Karikaturen denn gerade so wichtig?

Die Meinungsfreiheit gemäß Artikel 5 des Grundgesetzes erlaubt uns, Charlie Hebdo oder das Recht auf Meinungsfreiheit weiterlesen

Ist Wahrheit wahr? Die Sprachfalle

Einer der wenigen Sätze aus meiner Schulzeit an die ich mich auch heute noch erinnere, war der Hinweis meines Deutschlehrers in der Oberstufe (Grundkurs), dass bei allen Worten, die mit -heit und -keit enden, immer Vorsicht angebracht sei. Jetzt will ich nicht behaupten, ich hätte das damals als Schülerin in der gesamten Reichweite auch nur ansatzweise verstanden, nein.

Einen deutlichen Fortschritt auf diesem Gebiet machte ich erst, als ich meine Diplomarbeit an der Universität schrieb. Es ging um die zinsbereinigte Einkommensteuer, die Anfang der 1990er Jahre in Kroatien eingeführt worden war. Nach dem Ende des kalten Kriegs brauchten die ehemals kommunistischen Länder auch den neuen wirtschaftlichen Gegebenheiten entsprechende Steuersysteme. Damals wurden noch viele Überlegungen angestellt, wie ein Steuersystem ausgestaltet werden könne, das dem Anspruch der steuerlichen GerechtigKEIT gerecht wird. Es ist auch gern die Rede von der steuerlichen LeistungsfähigKEIT. Tatsächlich ging es um Investitionsneutralität.

Was ist also dran an den Worten mit -heit und -keit? Darüber lohnt es sich, einmal nachzudenken. Ist Wahrheit wahr? Die Sprachfalle weiterlesen