Folgen der Digitalisierung – was Organisationen jetzt verstehen müssen

Wenn derzeit über die Folgen der Digitalisierung für Organisationen und Industrie 4.0 diskutiert und geschrieben wird, beschränkt sich dieses häufig auf nur einen Blickwinkel: Welche der derzeit vorhandenen Arbeitsplätze werden zukünftig wegfallen, weil wahlweise Roboter oder gar ‚Künstliche Intelligenz‘ die Tätigkeiten übernehmen? Dabei wird aber schnell ein enorm wichtiger Aspekt übersehen:  Folgen der Digitalisierung – was Organisationen jetzt verstehen müssen weiterlesen

Ziele setzen: Ja, Jein oder Nein? – Teil II

Bewusste und unbewusste Ziele

Brauchen wir wirklich bewusst gesetzte Ziele, um im Leben voranzukommen? Werden wir nicht ohnehin zu 95-98% – je nach Autor – vom Unterbewusstsein gesteuert? Dann ist es doch viel sinnvoller, an meinen unbewussten Zielen zu arbeiten. Oder frei formuliert nach Pareto: Konzentriere Dich auf das, was den wirklichen Effekt bringt und vernachlässige alles übrige. Also vergiss‘ die 2% des Bewusstseinskuchens, mach‘ Dich ran an die 98%!

„Okay“, frage ich mich als analytisch denkender Mensch jetzt, „und wie soll ich das so ganz praktisch gesehen angehen?“ Ziele setzen: Ja, Jein oder Nein? – Teil II weiterlesen

Im Gespräch mit…Dr. Günther Beckstein

Wer mich kennt, der weiß, wie sehr ich es schätze, mit Menschen ins vertiefte Gespräch zu kommen. Mich interessieren dabei vor allem die persönlichen Erkenntnisse und Erfahrungen meines Gegenübers. Was hat er oder sie für Situationen erfahren, welche Reaktionen erlebt und welche Schlüsse daraus gezogen? Im November hatte ich nun die Ehre und das Vergnügen, das Kamingespräch der Wirtschaftsjunioren Nürnberg mit Dr. Günther Beckstein, Bayerischer Ministerpräsident a.D., zu moderieren.

Beckstein zu Paris und der weltweiten Sicherheitslage

Die schrecklichen Anschläge von Paris waren gerade mal drei Tage her, Im Gespräch mit…Dr. Günther Beckstein weiterlesen

Ziele setzen: Ja, jein oder nein?

Es ist so sicher wie das Amen in der Kirche: Kurz vor dem Jahreswechsel kommt von überall her die Aufforderung: Setz Dir Ziele! Nur mit Zielen sei ich nicht ziellos. Denn wer ziellos ist, sei reines Treibgut, sei nicht effektiv, würde sein Leben verschenken, einfach nur ableben und so weiter. Hat was von „Und täglich grüßt das Murmeltier„: Ein Film, in dem Bill Murray in einer Zeitschleife gefangen wieder und wieder den selben Tag erlebt.

Dieser Aufforderung auszuweichen ist nahezu unmöglich. Ziele setzen: Ja, jein oder nein? weiterlesen

Algorithmen im Bewerbungsmanagement oder: Wider die Gleichmacherei!

Der Algorithmus bestimmt die Karriere“ – so titelt „Die Zeit“ am 13. Oktober 2014 und beschreibt im Artikel die zunehmende Tendenz in Unternehmen, Bewerbungen durch Computerprogramme sichten und eine Vorauswahl treffen zu lassen.

Ein naheliegender Gedanke und typisch für unsere auf Effizienz getrimmte Zeit. Denn: „Ein Algorithmus ist ein Rechenvorgang, der nach einem bestimmten, sich wiederholenden Schema abläuft“ (Duden: Fremdwörterbuch, 5. Auflage). Die Vorteile liegen auf der Hand: Algorithmen im Bewerbungsmanagement oder: Wider die Gleichmacherei! weiterlesen

Ein wertvolles Geschenk oder Korruption?

Nichts ahnend gehe ich durch die Fußgängerzone, als mir plötzlich ein „Mönch“ (seine Worte) zwei Bücher in die Hand drückt. Auf meine Frage, was diese Bücher seiner Meinung nach mit mir zu tun hätten, antwortet er, sie seien ganz wertvoll: altes Wissen, Indien, Spiritualität, … Schon erklärt er mir, dass er mir diese wertvollen Bücher schenkt.  Für dieses Geschenk soll ich mich erkenntlich zeigen, indem ich eine Spende für die Druckkosten leiste. Schönes „Geschenk“, das eine Gegenleistung einfordert, da habe ich doch ein anderes Verständnis vom Schenken.

„Warum soll ich das entscheiden, ist das jetzt wirklich MEIN Problem?“, überlege ich. Nun, zunächst ist es seine Entscheidung, mich „be-Glück-en“ zu wollen. Ein wertvolles Geschenk oder Korruption? weiterlesen

Genervtes Ver#Querdenken!

Antwort auf Anja Försters Kolumne „Balance nervt!“ vom 1.9.2014 in der Zeitschrift Capital (http://www.capital.de/meinungen/balance-nervt.html)

Balance nervt – Capital 2014 Anja Förster (als pdf)

Frau Förster übernimmt in ihrer Kolumne die von ihr kritisierte vermeintliche Botschaft der Werbeindustrie: „Ja, Du kannst alles haben! Alles ist möglich! Du musst nur die richtige Balance finden.“ und kommt zu dem Schluss „Balance ist ein perfides psychologisches Spiel. Denn es gibt keine perfekte Lösung. […] Unter Umständen beinhaltet das „Ja“ […] gleich mehrere Neins. […] Und das bedeutet alles, nur keine Balance.“ Dabei benennt Frau Förster die derzeit üblichen Kriterien, die für „gelungene“ Lebenswege herangezogen werden, vorgebracht an Beispielen Prominenter: Vereinbarkeit von Berufstätigkeit und Kindern, Ehe und Familie sowie wirtschaftlicher Erfolg.

Hier beginnt für mich das eigentliche psychologische Spiel, das Frau Förster auch bereitwillig mitspielt. Genervtes Ver#Querdenken! weiterlesen